Alternativen zu iTunes unter Linux
iTunes gibt es für Linux nicht, und Apple wird daran nichts ändern. Für die Musiksammlung ist das kein Problem, für das iPhone schon eher.
Deine Musik abspielen
Strawberry ist für große Sammlungen gemacht: Es liest die Tags aus, sortiert nach Interpret und Album, holt Coverbilder und spielt alles ab, was du hast, bis hin zu verlustfreien Formaten. Wer iTunes vor allem als Musikverwaltung genutzt hat, ist hier richtig.
Rhythmbox ist schlichter und bei vielen Distributionen schon dabei. Für eine überschaubare Sammlung reicht es.
Deine Sammlung mitnehmen
Die Dateien selbst laufen sofort. MP3, AAC, ALAC und FLAC werden gelesen. Kopiere den iTunes-Media-Ordner auf den Linux-Rechner, und die Programme finden alles.
Playlisten exportiert iTunes als M3U-Datei, die beide Programme importieren. Die Pfade darin musst du gegebenenfalls anpassen.
Gekaufte Musik mit Kopierschutz aus den frühen Jahren des iTunes Store lässt sich nicht abspielen. Alles seit 2009 Gekaufte ist frei von Kopierschutz und funktioniert.
Das iPhone
Hier wird es unbequem. Musik synchronisieren wie mit iTunes funktioniert nicht. Was geht:
Fotos vom iPhone holen klappt in der Regel, die Dateiverwaltung erkennt das Gerät. Für den Zugriff auf mehr gibt es libimobiledevice, mit dem sich das Dateisystem einbinden lässt.
Wer regelmäßig Musik aufs iPhone überträgt, kommt um einen Windows- oder Mac-Rechner kaum herum. Praktisch nutzen die meisten heute ohnehin einen Streaming-Dienst, und Apple Music läuft im Browser unter music.apple.com, auch unter Linux.
Installation
flatpak install flathub org.strawberrymusicplayer.strawberry
sudo apt install rhythmbox