Alternativen zu WinRAR und 7-Zip unter Linux
Dieser Punkt löst sich meist von selbst: Linux entpackt Archive ohne Zusatzprogramm. Rechtsklick auf die Datei, „Hier entpacken”, fertig.
Was schon eingebaut ist
Je nach Desktop heißt das Programm Ark (KDE Plasma) oder File Roller (GNOME, Cinnamon). Beide sind in die Dateiverwaltung eingebunden und beherrschen ZIP, TAR, GZ, XZ, 7Z und viele weitere Formate. Ein Doppelklick zeigt den Inhalt, ohne vorher alles auszupacken.
Verschlüsselte Archive mit Passwort funktionieren ebenso, auch das Erstellen.
RAR: die eine Einschränkung
Das RAR-Format gehört einer Firma, und das Packen ist nicht frei. Entpacken funktioniert überall, dafür ist unrar zuständig, das die meisten Distributionen mitliefern oder auf Nachfrage nachinstallieren.
Neue RAR-Archive erstellen geht nur mit dem proprietären Programm von RARLAB, das es auch für Linux gibt. Der bessere Weg: Nimm ZIP für den Austausch mit Windows-Nutzern oder 7Z, wenn es klein werden soll. Beide sind frei und überall lesbar.
Installation
Meist nicht nötig. Falls doch:
sudo apt install ark p7zip-full unrar # Ubuntu, Mint, Zorin OS
sudo dnf install ark p7zip unrar # Fedora
Ein Hinweis zu tar.gz
Unter Linux begegnen dir Dateien wie programm.tar.gz. Das sind zwei Schritte in einem: erst zusammenpacken, dann komprimieren. Deine Dateiverwaltung nimmt dir das ab, im Terminal geht es mit tar xzf datei.tar.gz.