← Alle Distributionen

Fedora

Immer vorne dabei, trotzdem zuverlässig

Fedora ist die Community-Distribution im Umfeld von Red Hat und so etwas wie das Innovationslabor der Linux-Welt: Neue Technologien wie Wayland oder PipeWire waren hier Standard, lange bevor andere nachzogen.

Was Fedora besonders macht

Aktuell, ohne chaotisch zu sein. Alle sechs Monate erscheint eine neue Version mit frischen Programmversionen und aktuellem Kernel. Anders als bei Rolling-Release-Distributionen gibt es aber klare, getestete Releases.

Purer GNOME-Desktop. Fedora liefert GNOME weitgehend unverändert aus – so, wie die Entwickler ihn gedacht haben. Wer KDE oder andere Desktops mag, greift zu den offiziellen „Spins”.

Entwickler-Liebling. Aktuelle Toolchains, Container-Werkzeuge (Podman kommt von Red Hat) und die Nähe zum Enterprise-Linux RHEL machen Fedora auf vielen Entwickler-Notebooks zur ersten Wahl.

Konsequent freie Software. Fedora liefert von Haus aus nur freie Software aus – proprietäre Treiber und Codecs lassen sich aber mit wenigen Klicks über RPM Fusion nachrüsten.

Was man wissen sollte

Jede Fedora-Version wird nur gut ein Jahr mit Updates versorgt – man sollte also bereit sein, regelmäßig (ein unkomplizierter Vorgang) auf die nächste Version zu aktualisieren. Wer fünf Jahre Ruhe will, ist bei LTS-Distributionen besser aufgehoben.

Für wen ist Fedora?

Für Entwickler und technikaffine Nutzer, die aktuelle Software auf einem gepflegten, durchdachten System wollen – ohne gleich zur Rolling-Release-Baustelle zu greifen.