Alternativen zu Microsoft Paint unter Linux
Paint klingt nach einer Kleinigkeit, wird aber ständig gebraucht: schnell ein Bildschirmfoto zuschneiden, einen Pfeil einzeichnen, etwas übermalen. Dafür ein Programm wie GIMP zu starten, ist übertrieben.
Pinta: Paint mit ein paar Extras
Pinta trifft es am besten. Es startet schnell, hat die vertrauten Werkzeuge und dazu Ebenen und eine Rückgängig-Liste, die Paint nie hatte. Für Zuschneiden, Beschriften, Größe ändern und einfache Retusche reicht es vollständig.
Drawing: noch schlanker
Drawing ist bewusst reduziert und auf Touch-Bedienung ausgelegt. Wenn Pinta zu viel ist, ist das die Antwort.
Für Bildschirmfotos
Bevor du zum Malprogramm greifst: Die Bildschirmfoto-Funktion deines Desktops kann meist schon zuschneiden und beschriften. Unter GNOME und KDE Plasma öffnet die Druck-Taste ein Werkzeug, das genau das anbietet. Flameshot ist die verbreitete Empfehlung, wenn du regelmäßig Pfeile und Markierungen brauchst.
Installation
flatpak install flathub com.github.PintaProject.Pinta
flatpak install flathub com.github.maoschanz.drawing
sudo apt install flameshot
Und wenn es doch mehr sein muss
Für alles darüber hinaus, also Freistellen, Ebenenmasken oder Farbkorrektur, führt der Weg zu GIMP oder Krita. Was die können, steht bei den Alternativen zu Photoshop.