Linux Mint
Der sanfteste Umstieg von Windows
Business-tauglich. Für kleine Betriebe ohne Supportvertrag eine ruhige Wahl: Basis Ubuntu LTS, fünf Jahre Updates, vertraute Oberfläche, wenig Schulungsbedarf. Herstellersupport oder Vorinstallation gibt es nicht - dafür Dienstleister vor Ort.
Linux Mint ist die Distribution, die am häufigsten empfohlen wird, wenn jemand von Windows kommt - und diese Empfehlung hat sich das Projekt redlich verdient.
Was Linux Mint besonders macht
Vertraute Bedienung. Der hauseigene Desktop Cinnamon funktioniert so, wie man es von Windows kennt: Startmenü links unten, Taskleiste, Systray, Fenster mit Minimieren/Maximieren. Kein Umlernen nötig.
Konservativ im besten Sinne. Mint baut auf Ubuntu-LTS-Versionen auf und übernimmt nur, was sich bewährt hat. Updates zerschießen hier praktisch nie das System, und der Update-Manager erklärt verständlich, was er tut.
Ohne Snap, mit Flatpak. Mint verzichtet bewusst auf Ubuntus Snap-Format und setzt stattdessen auf Flatpak - die Anwendungsverwaltung bleibt dadurch schnell und transparent.
Alles Wichtige vorinstalliert. Multimedia-Codecs, ein vollwertiges Office-Paket, Bildbetrachter, Backup-Werkzeug (Timeshift) - nach der Installation ist das System sofort komplett benutzbar.
Was man wissen sollte
Mint ist bewusst nicht die aktuellste Distribution - wer immer die neueste Software will, ist bei Fedora oder Rolling-Release-Distributionen besser aufgehoben. Für brandneue Hardware gibt es aber die „Edge”-Installationsmedien mit neuerem Kernel.
Für wen ist Linux Mint?
Die erste Wahl für Windows-Umsteiger und alle, die einen Rechner wollen, der einfach jeden Tag zuverlässig funktioniert - auch auf älterer Hardware.