Manjaro
Arch-Power ohne Arch-Hürden
Manjaro nimmt die Basis von Arch Linux und verpackt sie benutzerfreundlich: grafische Installation, vorkonfigurierter Desktop, komfortable Werkzeuge. Das Projekt hat übrigens deutsche Wurzeln.
Was Manjaro besonders macht
Arch für alle. Rolling Release, Pacman, Zugriff auf das riesige AUR – alles da, aber ohne Terminal-Installation. Nach 20 Minuten steht ein fertig eingerichteter Desktop.
Eigener Update-Puffer. Manjaro hält Arch-Pakete etwa zwei Wochen zurück und testet sie, bevor sie an die Nutzer gehen. Das fängt einen Teil der typischen Rolling-Release-Stolperer ab.
Hardware-Erkennung. Das hauseigene Werkzeug erkennt Grafikkarten und installiert auf Wunsch automatisch die passenden (auch proprietären) Treiber – gerade für NVIDIA-Nutzer angenehm.
Kernel-Verwaltung per Klick. Zwischen verschiedenen Kernel-Versionen (aktuell, LTS) wechselt man bequem über die Systemeinstellungen – ungewöhnlich komfortabel.
Was man wissen sollte
Auch mit Puffer bleibt Manjaro ein Rolling Release: Regelmäßige, teils große Updates gehören dazu, und gelegentlich ist nach einem Update ein Blick in die Foren-Ankündigungen nötig. Für den unbeaufsichtigten Rechner der Eltern eignet sich eher Linux Mint.
Für wen ist Manjaro?
Für alle, die aktuelle Software und den AUR-Reichtum wollen, ohne sich durch eine Arch-Installation zu arbeiten – etwa Gamer, die auf frische Treiber angewiesen sind.