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Ubuntu

Der bekannteste Einstieg in die Linux-Welt

Business-tauglich. Die Standardwahl für Firmen: LTS-Versionen bekommen fünf Jahre Updates, mit Ubuntu Pro zehn. Dell, Lenovo und HP zertifizieren ihre Business-Geräte dafür; Dell (Latitude, Precision, XPS) und Lenovo (ThinkPad P, ThinkStation) liefern auf Wunsch mit Ubuntu vorinstalliert. Support-Verträge direkt von Canonical.

Ubuntu ist für viele Menschen das erste Linux - und das aus gutem Grund. Die Distribution von Canonical setzt seit 2004 auf ein einfaches Versprechen: Linux, das einfach funktioniert.

Was Ubuntu besonders macht

Riesige Community und Dokumentation. Egal welches Problem auftaucht: Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass es bereits jemand gelöst und dokumentiert hat. Foren, Wikis und Anleitungen gibt es in großer Zahl auch auf Deutsch.

LTS-Versionen mit langem Atem. Alle zwei Jahre erscheint eine „Long Term Support”-Version, die fünf Jahre lang Updates erhält. Wer Ruhe will, installiert eine LTS und muss sich jahrelang um nichts kümmern.

Hardware läuft meistens sofort. WLAN, Grafik, Drucker - Ubuntu bringt für die allermeiste Hardware passende Treiber mit und bietet proprietäre Treiber (etwa für NVIDIA-Grafikkarten) bequem per Klick an.

Was man wissen sollte

Canonical setzt stark auf das eigene Paketformat Snap - manche Anwendungen (z. B. Firefox) kommen standardmäßig als Snap, was gelegentlich längere Startzeiten bedeutet. Wer das nicht mag, findet in Linux Mint eine Ubuntu-Basis ohne Snap.

Der Standard-Desktop GNOME verfolgt ein eigenes, aufgeräumtes Bedienkonzept, das sich bewusst von Windows unterscheidet. Nach kurzer Eingewöhnung sehr angenehm - wer lieber eine klassische Oberfläche mag, greift zu Kubuntu (KDE) oder Mint.

Für wen ist Ubuntu?

Für alle, die zum ersten Mal Linux ausprobieren und eine gut abgehangene, breit unterstützte Basis wollen. Auch viele kommerzielle Programme (Steam, Spotify, VS Code) nennen Ubuntu explizit als unterstützte Plattform.