Zorin OS
Sieht aus wie Windows, ist aber Linux
Zorin OS wird von einem kleinen irischen Team entwickelt und verfolgt ein sehr klares Ziel: Menschen den Wechsel von Windows so leicht wie möglich machen. Das merkt man in jeder Ecke des Systems.
Was Zorin OS besonders macht
Die Oberfläche passt sich dir an. Das mitgelieferte Werkzeug „Zorin Appearance” schaltet das Aussehen per Klick um: klassisch wie Windows 7, modern wie Windows 11 oder wie macOS mit Dock. Wer von einem bestimmten System kommt, findet sich sofort zurecht - ohne eine einzige Einstellungsdatei anzufassen.
Durchdacht bis ins Detail. Statt eines nackten Systems bekommt man eine fertig eingerichtete Arbeitsumgebung: Office, Browser, Medienwiedergabe und Codecs sind da, die Schriftdarstellung ist sauber abgestimmt, und die Einstellungen sind in verständlichem Deutsch beschriftet.
Windows-Programme im Blick. Zorin bringt eine Hilfe mit, die beim Öffnen einer .exe-Datei anbietet, das Programm über Wine einzurichten. Das klappt nicht mit allem, nimmt Umsteigern aber die erste Hürde.
Solide Basis. Unter der angepassten Oberfläche steckt ein gewöhnliches Ubuntu LTS - also fünf Jahre Updates, riesiges Software-Angebot und Anleitungen aus der gesamten Ubuntu-Welt, die sich eins zu eins anwenden lassen.
Was man wissen sollte
Die Grundversion (Core) ist kostenlos. Die Pro-Version kostet einmalig Geld und bringt zusätzliche Oberflächen-Layouts, mehr vorinstallierte Programme und unterstützt die Entwicklung - nötig ist sie nicht, alles Wesentliche steckt schon in Core. Es gibt außerdem eine Lite-Ausgabe für sehr alte Rechner.
Weil Zorin auf LTS-Versionen aufbaut und diese sorgfältig anpasst, erscheinen neue Ausgaben in größeren Abständen als bei Ubuntu selbst - die Software ist also solide, aber nicht die allerneueste.
Für wen ist Zorin OS?
Für alle, die von Windows kommen und ein System wollen, das ihnen entgegenkommt statt umgekehrt - besonders, wenn der Rechner auch von weniger technikaffinen Menschen im Haushalt benutzt wird.