Alternativen zu Windows Media Player unter Linux
Dieser Punkt ist schnell erledigt: VLC ist unter Windows schon der verbreitete Ersatz für den Media Player, und unter Linux ist es dasselbe Programm.
VLC
Spielt praktisch jedes Format ab, ohne dass du Codecs suchen musst. Untertitel, Tonspuren, DVDs, Netzwerkströme, kaputte Dateien, die andere Programme abweisen. Wer VLC von Windows kennt, findet sich sofort zurecht.
Celluloid
Celluloid ist schlichter und fügt sich besser in den Desktop ein. Für das reine Abspielen ist es die ruhigere Wahl.
Ein Hinweis zu Codecs
Manche Distributionen liefern aus rechtlichen Gründen keine Unterstützung für bestimmte Formate mit, etwa H.264 oder MP3. Betroffen sind vor allem Fedora und Debian; Linux Mint und Ubuntu bieten das beim Einrichten an.
Merkst du daran, dass ein Video ohne Ton läuft oder gar nicht startet. Die Lösung ist ein Paket, das je nach System anders heißt, und danach läuft alles.
sudo apt install ubuntu-restricted-extras # Ubuntu, Mint, Zorin OS
sudo dnf install gstreamer1-plugins-bad-free gstreamer1-plugins-ugly # Fedora
VLC bringt seine Codecs selbst mit und ist davon meist gar nicht betroffen.
Installation
flatpak install flathub org.videolan.VLC